Zeitungs-News.... August 2014 !

Neuanfang in der Kreisliga B      

 

"Totgesagte leben länger ", dieses alte Sprichwort trifft wohl auf den FKB zu. Nach dem sang - und klanglosen Abstieg nach nur einem Jahr in der Bezirksliga, stand der serbische Klub vom Schwenninger Hilbenstadion vor einem Scherbenhaufen. Inklusive Spielertrainer A.Smakovic verließen nicht weniger als 17 Mann den Verein. Smakovic nahm allein acht Spieler mit zum Nachbarn FSV Schwenningen. Bratstvo hatte bis vor wenigen Wochen gerade mal noch drei Mann im Kader: Die Söhne des ersten Vorsitzenden Mirko Matosevic, Sasa und Goran. Die Verantwortlichen meldeten das Team vorsorglich nicht für die Kreisliga A, sondern für die Kreisliga B an. Doch auch die stand auf der Kippe. Doch dann zeigte sich welcher Rückhalt der FKB gerade auch bei den Serben und bei Fußballlern mit Migrationshintergrund hat: Der alte Bratstvo- Haudegen Dalibor Radojevic erinnerte die Kicker, die einst bei ihm in der C-Jugend bei FKB trainierten, an alte Zeiten. Und: Die Jungs von denen viele mit dem Fussball aufgehört hatten kamen wieder, brachten noch Kumpels mit, und auch der ein oder andere AH-Kicker wird jetzt in der untersten Klasse dem Verein zuliebe eben noch mal Aktiv spielen. So umfasst der Kader nicht weniger als 30 Mann. " Ich bin glücklich das es jetzt so gekommen ist. Für die Kreisliga A ist die Qualität noch nicht vorhanden, es ist richtig, dass wir jetzt erst einmal in die Kreisliga B spielen". Wir haben überhaupt keinen Druck, wollen einfach nur Fussball spielen" erklärt neuer Coach Dalibor Radojevic.